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Zentralverband europäischer Laufentenhalter
 

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Die Laufente

Die indische Laufente

Die indische Laufente wurde von Südostasien und dem Malayischen Archipel um 1850 nach England eingeführt, wo sie im zoologischen Garten zur Reinzucht und Kreuzung verwendet wurde. Darwin wies ihre Abstammung von der Stockente nach. Die steil aufrechte Körperhaltung gilt als hochvererbbares Rassemerkmal. Die Laufente kann kaum noch fliegen.

Laufenten sind gut zu Fuß und brauchen einen großen Auslauf, der zum Schutz gegen freilaufende Hunde eingezäunt sein muss. Für die Nacht benötigen sie einen stabilen Stall, der sie vor Bodenräubern schützt.

Laufenten sind Wasservögel. Die Bereitstellung von Trinkwasser allein reicht nicht. Die Tiere müssen sich zur täglichen Gefiederpflege komplett benetzen können. Ein Großteil des Lebens der Laufenten spielt sich im Wasser ab: Körperpflege, Nahrungsaufnahme und Paarung. Der Zugang zu sauberem Badewasser (Teich, Becken, Gewässer, Fließgewässer) stellt deshalb eine absolute Mindestanforderung bei der Haltung dar.

Die indische Laufente ist eine Legerasse. 100 gelegte Eier pro Jahr sind keine Seltenheit. Enteneier spielen jedoch im Handel kaum eine Rolle. Laufenten werden in Europa hauptsächlich zu Zucht- und Ausstellungszwecken und aus Liebhaberei gehalten.

mehr:

Laufente bei Wikipedia
www.laufenten.de
www.laufis.de